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Katharina und die Stimmen, Barbara Degen 14,80 EUR
incl. 7 % UST zzgl.
Art.Nr.: 978-3-88864-551-8
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Katharina und die Stimmen, Barbara Degen


Euthanasie; Vergangenheitsbewältigung; traumatische Entwicklung

Zum Buch
Katharina, 12 Jahre alt, ist neugierig und wissbegierig. Sie interessiert sich für Stimmen und hat dazu viele Fragen:
Warum reden die Erwachsenen, zum Beispiel ihre Lehrerinnen und Lehrer und ihre Eltern, so dass es manchmal
ihren Widerspruchsgeist weckt? Was sagen die Stimmen in den Märchen über gute und böse Menschen? Warum können
Tiere darin sprechen und wann geschehen eigentlich Wunder und Verwandlungen? Und warum klingen viele
menschliche Stimmen nicht so schön und harmonisch wie in der Oper? Als ihre Tante Mechthild krank wird und in der psychiatrischen
Klinik in Bonn lebt, hat sie neue Fragen: Warum hören manche Menschen Stimmen, wenn sie krank sind,
was sind das für Stimmen und was bedeuten sie? Ein Märchenprojekt in der Schule sieht Katharina als ihre Chance,
den vielen Stimmen in ihrem Alltag und bei den kranken Frauen auf den Grund zu gehen. Sie ahnt nicht, dass ihr
dazu viele Prüfungsaufgaben bevorstehen und sie tief in die deutsche Vergangenheit der NS-Zeit und die eigene
Familiengeschichte eintauchen muss. Mit ihrer Mutter, Großmutter und ihrer Freundin Mona zusammen lernt sie
den schrecklichen Alltag in einer Tötungsanstalt kennen und erlebt durch die Tagebuchaufzeichnungen ihrer verstorbenen
Urgroßtante, welches Schicksal viele Menschen, die wie ihre Tante Mechthild damals krank waren, erwartet
hat. Ihre Urgroßtante hoffte in der Nachkriegszeit, dass diese Todeszeit überwunden werden kann, wenn die vielen
ausgegrenzte Menschen ernst genommen werden. „Katharina und die Stimmen“ ist ein Buch für junge
und ältere Leserinnen und Leser, die durch die Augen und die Stimmen in der Gegenwart mehr über die NS-
„Euthanasie“-Vergangenheit und die Nachkriegszeit erfahren möchten. Es kann auch den Zugang für Erwachsene
erleichtern, die neben dem reinen Faktenwissen eine spannende Lektüre zu der Frage suchen, wie es vielen, scheinbar
nicht betroffenen Menschen „damals“ zu Mute war, und wie sie mit ihren Ohnmachtsgefühlen umgegangen sind.

Zur Autorin
Barbara Degen ist Juristin, Autorin und Frauengeschichtsforscherin
und lebt in Bonn. Sie hat zahlreiche Aufsätze
und Bücher zu Frauenrechten geschrieben und forscht und
schreibt seit langem zur NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisation.
Dies ist ihr erster Roman, den sie zwischen
Realität und Fiktion ansiedelt.

ISBN: 978-3-88864-551-8 • 2017 • 170 Seiten


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