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Veilchenbluten. Was der Krieg mit mir machte und ich aus ihm / Dagmar Scherf 19,80 EUR
incl. 7 % UST zzgl.
Art.Nr.: 978-3-88864-512-9
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Veilchenbluten. Was der Krieg mit mir machte und ich aus ihm  / Dagmar Scherf

Dagmar Scherf ist seit 30 Jahren hauptberuflich Schriftstellerin. Während dieser Zeit griff sie unterschiedliche Themen auf und setzte sich dabei mit so gut wie allen literarischen Stilformen und Gattungen auseinander (siehe Bibliografie: www. dagmar-scherf.de). Aber erst in den letzten Jahren wurde ihr klar, dass das Thema „Krieg und Frieden“, konkret: ihre schmerzhaften Erlebnisse als Kriegs- und Flüchtlingskind, sie wohl am entscheidendsten geprägt und sich auch – direkt oder indirekt – auf vielfältige Weise in ihren Schreiben niedergeschlagen hat (und es immer noch tut).

Zugleich begriff Dagmar Scherf, warum sie sich einem für sie so zentralen Thema erst jetzt zuzuwenden vermag. Durch die 68er Studentenbewegung und die Friedensarbeit in den 80er Jahren politisiert, war sie sich seitdem bewusst, dass die Ursachen für ihr Leid ihrem eigenen Volk (auch ihren eigenen Eltern) anzulasten sind. Darum konnte und wollte sie nicht klagen.

Jetzt aber ist sie so weit, ein exemplarisches Buch veröffentlichen zu wollen, ein Buch, das sie ihren Geschwistern, aber auch allen Kriegskindern der Welt widmet. Ein Buch, in dem eine entscheidende innere Wende beschrieben wird, die auch exemplarisch sein könnte: Die Abkehr von dem Gefühl, ein Opfer und nichts als ein Opfer zu sein, die Hinwendung zum aktiven Tun, zum Engagement gegen jede Form von Aufrüstung und Krieg – um anderen Kriegskindern zu ersparen, was sie erlebt hatte.

„Literarische Autobiografie“ lautet der Untertitel des Buches, weil es in der Hauptsache aus literarischen Texten zusammengesetzt ist, die teils noch nicht erschienen, teils in Scherfs diversen Veröffentlichungen verstreut zu finden sind. Eine chronologische Schilderung erlebter Realitäten soll lediglich die Fakten erklären oder Überleitungen herstellen, die nicht aus den literarischen Texten selbst hervorgehen. Mit einer Reihe von dokumentarisch-künstlerischen Bildern des Fotografen Günther Scherf illustriert, hat das Buch sechs Kapitel:

  • KINDHEIT UND JUGEND
  • HÄUSER – UMZÜGE – VERTREIBUNGEN
  • POLITISCHES BEGREIFEN – FRIEDENSARBEIT
  • ERINNERUNGSARBEIT
  • AUFBRUCH
  • BEFRIEDUNGEN – BEFREIUNGEN

Das Buch erscheint Dezember 2013, rechtzeitig vor Beginn des Jahres 2014. Dann jähren sich zwei schicksalhafte Ereignisse: 100 Jahre zuvor begann der erste Weltkrieg. Und der Anfang des zweiten Weltkrieges liegt dann 75 Jahre zurück.  Deshalb rechnen wir in dem Jahr mit besonders viel Aufmerksamkeit für das Thema.

Zur Autorin:
Dagmar Scherf kam 1942 in Danzig als drittes Kind einer Volksschullehrerin und eines Oberstudiendirektors zur Welt. 1945 musste sie mit ihrer Familie fliehen und wuchs im mittelfränkischen Altmühltal (Wettelsheim/Gunzenhausen) auf. Ihr Vater geriet – als Zivilverschleppter – in russische Gefangenschaft und galt seitdem als vermisst. Mitte der 90er Jahre machte sich Dagmar Scherf zusammen mit ihrer Schwester auf, um die Umstände seines Todes zu recherchieren und nachzuvollziehen. Dagmar Scherf absolvierte ein Studium an der Pädagogischen Hochschule München, promovierte in Mainz zum Dr. phil., unterrichtete ein Jahr lang an der Universiät Bristol Deutsch und arbeitete acht Jahre als Verlagslektorin in Frankfurt/Main. Seit 1977 wohnt sie mit ihrem Mann, dem Journalisten Günther Scherf, in Friedrichsdorf-Seulberg und arbeitet seit 1981 als freiberufliche Schriftstellerin und Journalistin.

Sie hat gut zwei Dutzend Bücher (Lyrik- und Erzählbände, Romane, Kinder- und Sachbücher) und eine Reihe von Hörspielen und Theaterstücken veröffentlicht. (Bibliographie siehe www.dagmar-scherf.de) Vor allem hat sie sich einen Namen als „Hexen- und Nixenexpertin“ gemacht. In den letzten Jahren hat sich die Autorin auf das Verfassen zahlreicher Libretti für (u.a. Kinder-)Musicals konzentriert und arbeitet dabei eng mit Musikern zusammen. Der Deutsche Theaterverlag sorgt für bundesweite Verbreitung und Aufführung der Stücke. Neuerdings verfasst Dagmar Scherf Radiogeschichten für die Kindersendung „Ohrenbär“, die vom RBB, WDR und NDR ausgestrahlt wird. 2013 wurde ihr „Requiem für eine Hexe“ (Musik: Laurie Reviol) uraufgeführt. Für 2014 plant sie die Aufführung ihrer „Gesänge gegen den Krieg“. Über die musikalischen Umsetzung dieses Oratoriums/Requiems verhandelt sie derzeit mit mehreren Komponisten.

ISBN 978-3-88864-512-9 • 2013 • 170 Seiten


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